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„Die Schere“ – über das Auseinanderdriften der bürgerlichen Gesellschaft


Am 1. September 2013 feiern wir die Sternstunde zum Thema „Die Schere“ – über das Auseinanderdriften der bürgerlichen Gesellschaft.

Nicht nur das skandalöse Auseinanderdriften von Managergehältern auf der einen und Altersarmut auf der anderen Seite zerreißt unsere ursprünglich durch den Mittelstand so stabile Gesellschaft an den Rändern zunehmend. Viele spüren heute in der eigenen Familie, wie die immer noch breite Mittelschicht in Deutschland auseinanderreißt.

Immer häufiger kommt es vor, dass Menschen durch Krankheit, Scheidung oder Arbeitslosigkeit aus einer gesicherten „bürgerlichen“ Existenz an den Rand der Gesellschaft abrutschen. Die meisten schämen sich aber, darüber zu reden, was die Isolation noch verstärkt. Auch deswegen möchte diese Sternstunde unter dem Motto „Die Schere“ dieses Problem zur Sprache bringen.

Musik: Daniel-Schulz-Trio (Biebertal), Daniela Werner (Klavier), Erwin Heyer, Inga Jung (Gesang).

Sonstige Beteiligte: Peter Schomber (Kabarett), Daniela Michel (Gebete), Edeltraud Kraus u. Ralf Roth (Künstlerische Gestaltung), Jannik Weimar (Beleuchtung) und Andreas Lenz (Predigt).

Kollekte: Die Kollekte ist je zur Hälfte bestimmt für die Jugendwerkstatt in Gießen und die Jugendarbeit in der Treiser Kirchengemeinde.

Im Anschluss an den Gottesdienst lädt das Catering-Team zum Imbiss ins ev. Gemeindehaus ein.