Der neue Kirchenvorstand ist gewählt!


Liebe Gemeinde,

nach Prüfung der Wahlunterlagen hat der Kirchenvorstand das  Ergebnis der Kirchenvorstandswahl 2021 endgültig festgestellt. Die neue Amtszeit beginnt am 1. September 2021 und dauert 6 Jahre.

Der neue Kirchenvorstand wird im Gottesdienst am 5. September 2021 um 18 Uhr offiziell eingeführt.

Er setzt sich wie folgt zusammen (in alphabetischer Reihenfolge):

Katja Bauer

48 Jahre, Personalreferentin

Schon seit einigen Jahren bin ich in unserer Treiser Kirchengemeinde aktiv, erst in der Kinderkirche und seit der letzten Wahl auch im Kirchenvorstand. Hier habe ich das Amt der Kollektenrechnerin übernommen, das ich auch in Zukunft gerne weiterführen würde.
Unsere Kirchengemeinde hat sich in den letzten Jahren auf vielfältige Weise weiterentwickelt, z. B. durch die Einführung unterschiedlicher Gottesdienstformen. Aber in der momentanen schwierigen Lage hat sich gezeigt, dass Kirche auch andere Wege gehen kann und muss, um viele Menschen zu erreichen. Die Einführung der Onlinegottesdienste war hier ein erfolgreicher Anfang. Aber ich denke, dass wir auch in Zukunft weitere neue Wege gehen müssen, die ich gerne mitgestalten möchte.

Noah Bergmann-Franke

21 Jahre, Student

Ich studiere Maschinenbau in Gießen, spiele in meiner Freizeit Fußball für die SG Allendorf-Treis und singe im Musicalchor. In den letzten sechs Jahre hat es mir viel Spaß gemacht, mich als Jugenddeligierter einzubringen und deswegen kandidiere ich jetzt für den Kirchenvorstand. Ich versuche natürlich, gerade die jüngeren von uns zu vertreten, aber bin natürlich immer für neue Projekte offen. Ich würde mich freuen wieder im Kirchenvorstand mitarbeiten zu dürfen.

Silvia Bernsmann

57 Jahre, Arzthelferin

Ich bin Ehefrau, Mutter und tiefverwurzelte Treiserin. Seit über 25 Jahren engagiere ich mich in der Kinderkirche und singe seit vielen Jahren im Kirchenchor. Es erfüllt mich mit Freude, Teil einer so lebendigen, modernen und weltoffenen Kirchengemeinde zu sein. Daher möchte ich mich gerne weiterhin tatkräftig einbringen und mithelfen, die Gemeinschaft zu fördern. Gerade in den aktuell herausfordernden Zeiten schenkt der christliche Glaube Halt, Mut und Hoffnung. Nach sechs Jahren im Kirchenvorstand kandidiere ich erneut mit dem Wunsch, die christlichen Werte der Hilfsbereitschaft und Nächstenliebe aktiv zu leben.

Iris Devynck-Jungk

60 Jahre, Lehrerin

Ich bin verwitwet und habe einen Sohn. Seit 28 Jahren wohne ich in Treis. Von Beruf bin ich Lehrerin für Latein und Ev. Religion an der CBES, Standort Allendorf/Lda. Ich war jetzt eine Wahlperiode im Kirchenvorstand.
Mein Schwerpunkt liegt auf der Frauen- und Weltgebetstagsarbeit. Ich leite mit Jutta Pächthold zusammen die Frauenhilfe. Außerdem leite ich seit ca. 20 Jahren den Spinnstubenkreis, mit dem ich auch den Weltgebetstag gestalte. Ebenso gestalte ich mit Frauen aus der Gemeinde den Gottesdienst am 2. Advent.
Seit 2012 vertrete ich als Delegierte unser Dekanat bei den Ev. Frauen in Darmstadt. Mein Wunsch ist, der Frauenarbeit nach der Pandemie wieder neuen Schwung zu verleihen.

Christiane Hahn-Kröck

59 Jahre, Schauwerbegestalterin

Ich bin glücklich verheiratet und habe zwei Kinder. 1988 habe ich mir meinen Traum erfüllt und am Streitkopf ein Haus gekauft. Ursprünglich komme ich aus einer katholischen Großfamilie in Elz. 2019 bin ich zur evangelischen Kirche konvertiert. Die vielen wunderbaren Sternstunden, meditativen Gottesdienste und die anderen schönen Feste haben mich zu diesem Schritt bewegt.
In den vergangenen Jahren habe ich schon Erfahrungen im Bereich der Vorstandsarbeit gesammelt und würde mich nun gerne im Kirchenvorstand engagieren. Meine Kreativität möchte ich in die Gemeindearbeit einfließen lassen.
Vielen Dank!

Tanja Heinrich

45 Jahre, Rechtspflegerin

Ich bin verheiratet und habe zwei Kinder, die bald erwachsen sind. Dadurch habe ich mehr freie Zeit, die ich gerne für die Arbeit in unserer Kirchengemeinde einsetzen möchte. Ich würde gerne tatkräftig dabei mithelfen, dass auch in Zukunft Ideen – selbst wenn sie unkonventionell sein sollten – umgesetzt werden können.
Ich lebe – mit einer kleinen Unterbrechung – schon immer in Treis und ich lebe gerne hier. Seit meiner Taufe als Kleinkind bin ich auch mit der Kirchengemeinde verbunden. Die meditativen Gottesdienste mag ich in besonderem Maße, denn dort kann ich herrlich entspannen. Zudem macht es mir Spaß, ein Teil der Ansinggruppe zu sein.

Erwin Heyer

69 Jahre, Rentner

Als ältester Bewerber sehe ich meinen Schwerpunkt im Kirchenvorstand in der Seniorenarbeit. In Verbindung mit dem städtischen Seniorenbeirat möchte ich mithelfen, neue, auch generationsübergreifende, kreative Projekte anzuschieben (z.B. Seniorenfrühstück, Männerkochkurs, Witzakademie und Kabarett, Vorträge und Diskussionen über aktuelle und spirituelle Themen). Eine Herzensangelegenheit ist mir die Weiterentwicklung unseres lebendigen Gemeindelebens. In Zeiten schwindender Akzeptanz der Kirche möchte ich mit dazu beitragen, mit gemeinschaftsstiftenden Angeboten die Anbindung der Menschen an Gott zu stärken. Ich bin überzeugt, dass auch unsere Gottesdienste durch Mitwirkung neuer Personen und Gruppen eine Aufwerwtung erfahren werden.

Mischa Jung

34 Jahre, Sozialarbeiter

Ich stelle mich nun mit meinen 34 Lebensjahren, verheiratet und mittlerweile zweifacher Papa, zum dritten Mal für das Amt als Kirchenvorsteher in der Treiser Kirchengemeinde zur Verfügung. Diese Gemeinde ist für mich immer Dreh- und Angelpunkt meiner persönlichen Entwicklung gewesen. Hier durfte ich mich immer ausprobieren, wachsen und die Gemeinschaft mit anderen genießen.
Ich würde mich also freuen, mich im Kirchenvorstand auch in Zukunft für diese starke Gemeinschaft einzusetzen. Dabei sind meine aktuellen Herzensanliegen die digitale Bereitstellung von unseren Gottesdiensten für diejenigen, die auch nach der Pandemie nicht vor Ort teilnehmen können und die Kunst und Kultur in unserem Gemeindeleben.

Peter Moldenhauer

63 Jahre, EDV-Organisator

Seit nun 21 Jahren lebe ich mit meiner Familie in unserer „bunten“ Lumdatal-Gemeinde und schätze unsere in vielen Bereichen offene Kirche. In der zurückliegenden Wahlperiode war ich unter anderem Mitglied im Bauausschuss für die Gemeindehaussanierung und habe mich bei der Organisation und Durchführung von diversen Gemeindefesten und Projekten, wie dem Brückenfest und den Musicals, engagiert.
Ich möchte meine Erfahrung und Tatkraft weiterhin gerne in den Kirchenvorstand einbringen und die durch die Pandemie angestoßenen Veränderungen weiterdenken.

Jutta Pächthold

63 Jahre, Verwaltungsangestellte

Ich bin verheiratet und habe zwei erwachsene Söhne. Schon seit meiner Jugend fühle ich mich unserer Kirchengemeinde eng verbunden. Ich singe seit 50 Jahren im Kirchenchor und bin bereits 30 Jahre Mitglied im Kirchenvorstand. Dies hat mir bisher viel Freude bereitet.
Daher möchte ich nochmals für das Amt der Kirchenvorsteherin kandidieren. Ich bin offen für alle Ideen und neuen Projekte, die unser Gemeindeleben bereichern und möchte meine Zeit und Kraft dafür einsetzen. Die Seniorenarbeit und ein Besuchsdienst für unsere älteren Gemeindemitglieder liegen mir besonders am Herzen.
Mein Wunsch ist, dass wir als Kirche weiterhin Wege finden, Jung und Alt in unserer Gesellschaft anzusprechen.

Cathrin Schuch

44 Jahre, Tierärztin

Als ich vor 20 Jahren nach Treis gekommen bin, wusste ich nicht, dass Kirche auch Spaß machen kann. Ich habe eine Gemeinschaft kennen gelernt, in der man sich aufgehoben fühlt. Nach und nach hat sich mein Engagement von Sternstunden-Besuchen zu Mitarbeit in Projektchören, Musical oder Kinderkirche gesteigert. In der katholischen Kirche aufgewachsen, erfuhr ich hier, dass Kirche ein Miteinander und auch Spaß bedeutet, nicht nur das Herunterbeten von Liturgien. Darum war die Entscheidung, unsere Töchter evangelisch zu taufen und dann schlussendlich auch selbst zu konvertieren eine logische Konsequenz. Ich finde im Engagement in der Gemeinde die Möglichkeit, neue Leute kennenzulernen und anderen das gleiche Gemeinschaftsgefühl weiterzugeben, welches ich hier erfahren habe.

Chris Starke

47 Jahre, Getränkehändler

Unterschiedliche Ansichten sind eine tolle Sache. Gleichzeitig ist es aber nicht immer einfach, diese Unterschiede zu vereinen. Darin liegt ein wesentlicher Teil der Arbeit des Kirchenvorstands. Doch die Gemeinschaft der Kirche wirkt motivierend und der Glaube an Gott schenkt uns Geduld. Das, was uns dazu bewegt, Teil des Kirchenvorstands zu werden, spornt uns auch an, die wichtigen, wenn auch schwierigen Aufgaben der Vorstandsarbeit zu erfüllen. Welche Aufgaben halte ich für besonders wichtig? Vom Kirchenvorstand werden Verwaltungsaufgaben wahrgenommen, aber auch Angebote organisiert, um Kirche lebendig zu halten. Dabei ist vor allem die Arbeit mit Einzelnen essenziell. Gespräche mit Jung und Alt, in guten und schlechten Zeiten, können Wunder wirken.

Jugenddelegierte

Luisa Heidlas

17 Jahre, Schülerin

Ich wohne mit meinen Eltern und meinen zwei Geschwistern in Treis. Seit dem ich klein bin, fühle ich mich mit der Kirche verbunden und je älter ich wurde, desto mehr habe ich mich in der Kirchengemeinde engagiert. Ich engagiere mich in Gottesdiensten, in der Kinderkirche und seitdem ich konfirmiert wurde, bin ich als Konfi-Teamerin aktiv. Außerdem bin ich seit letztem Jahr Mitglied der Jugendvertretung des Dekanats Kirchberg. Mein Ziel als Jugendvertreterin ist, dass ich den Jugendlichen eine Stimme im Kirchenvorstand verleihen möchte, um so dazu beizutragen, dass das Gemeindeleben noch bunter und vielfältiger gestaltet wird.