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Sternstunde am 16. Oktober


Der Pariser Anschlag auf das Satiremagazin „Charlie Hebdo“ und der Fall Böhmermann lassen die traurige Frage im Raum stehen, wie viel Satire die Religion erträgt. Jan Böhmermann hat auf die Anklage gegen ihn geschrieben: „Wenn ein Witz zum Staatsproblem wird, dann ist nicht der Witz das Problem, sondern der Staat“. Gleiches lässt sich auch über die Religion sagen. Das Sternstunden-Team fragt deswegen: Wie viel Satire braucht die Religion? Dass Satire ein notwendiger Spiegel für Machtmissbrauch jedweder Art ist, macht den Sinn von Satire aus, wenn sie nicht harmlose Comedy bleiben will. Das Sternstunden-Team will aber diese heilsamen Fragen auch persönlich stellen, denn über sich selbst lachen zu können ist befreiend und sollte die Wurzel allen Humors über andere sein.

Musikalisch gestaltet wird diese Sternstunde von der Band „Einklang“ und Daniela Werner. Liturgie: Daniela Michel, Dekoration: Familie Roth, Predigt: Andreas Lenz.

Im Anschluss an den Gottesdienst laden wir wieder herzlich ein ins ev. Gemeindehaus zu Gesprächen bei Imbiss und Wein.