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Tollkirche bester Gemeindebrief der EKHN


Ein Exklusivbericht aus der Redaktion über die Preisverleihung des Förderpreises Gemeindebrief am 12. November 2015, den die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) alle zwei Jahre ausschreibt. 

„Mit 1.500 Euro und damit als bester Gemeindebrief 2015 in der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau prämiert wird: die Tollkirche aus der evangelischen Kirchengemeinde Treis.“ Ungläubiges Staunen, dann Jubel, Umarmungen und Freudensprünge in der zweiten Reihe der Frankfurter St. Jakobskirche, wo wir Treiser saßen. Es war einfach nicht zu fassen: Wie kann es sein, dass wir als „Newcomer“ mit gerade mal vier bisher erschienenen Ausgaben und einem Redaktionsteam, das nur aus ehrenamtlichen Amateuren besteht, auf Anhieb den ersten Preis gewinnen?

Natürlich hatten wir uns gefreut, zur Preisverleihung eingeladen worden zu sein und zu lesen, dass wir immerhin unter den besten 19 Gemeindebriefen EKHN-weit bewertet wurden. Doch mit diesem Erfolg hätten wir nie gerechnet, nicht einmal als bereits alle zweiten Preise und die Sonderpreise vergeben waren.

Nur noch der erste Preis stand aus, doch diesen zu erhalten, schien uns so vollkommen absurd, dass wir schon darüber nachdachten, was die Jury wohl an der Tollkirche auszusetzen hatte, dass wir keinen einzigen Preis gewonnen haben. Die Auszeichnung, übergeben von Kirchenpräsident Volker Jung, hat uns erst mal sprachlos gemacht – obwohl wir das sicher nicht oft sind – und etwa zwei Tage gekostet bis die Nachricht einigermaßen verdaut war.

Für das erstaunlich einstimmige Urteil der Jury war nicht nur die Tollkirche selbst, ihr „witziger Titel“, das „gelungene Layout“ oder der Inhalt ausschlaggebend. Die Tollkirche ergänze durch ihren Magazincharakter aktuelle Informationen auf Facebook, Webseite und in den Staufenberger Nachrichten um tiefergehende Reportagen, Interviews und Kommentare zu zeitlosen oder abstrakteren Themen, so Sebastian von Gehren (Stab Öffentlichkeitsarbeit der EKHN) in seiner Laudatio. Der Gemeindebrief füge sich daher in ein schlüssiges Gesamtkonzept für die Öffentlichkeitsarbeit ein.

Das Preisgeld soll für einen sinnvollen Zweck zur Weiterentwicklung der Öffentlichkeitsarbeit und ganz besonders der Tollkirche eingesetzt werden. Ein paar Ideen haben wir dafür auch schon, deren Folgen man möglicherweise in der nächsten Ausgabe bereits sehen können wird.