Das Thema der nächsten Sternstunde lautet „Knietief im Dispo“. Wir feiern diesen Gottesdienst am 25. Februar 2007 um 19 Uhr in der Treiser Kirche.
Arm und Reich nimmt in Deutschland stetig zu. Immer mehr Millionären stehen immer mehr Menschen gegenĂĽber, die ihre Miete, ihre Strom- oder ihre Telefonrechnung nicht mehr bezahlen können. Der notwendige Anbau der GieĂźener Tafel, wo ehrenamtliche Christen in GieĂźen täglich Dutzende von Menschen mit Essen und Trinken versorgen, spricht eine traurige Sprache. Dabei sagt die Tatsache, „Knietief im Dispo“ zu stehen wenig darĂĽber aus, wie arm oder reich jemand ist. Durch die zunehmende Unsicherheit der beruflichen und privaten Lebensverhältnisse einerseits und dem verfĂĽhrerischen Konsumrausch etwa durch Ratenzahlungen im Supermarkt, leben immer mehr Menschen ĂĽber ihre Verhältnisse. Das Image bleibt tagsĂĽber, die Angst wächst nachts.
Diese Sternstunde soll dazu anregen, grundlegend ĂĽber unser Verhältnis zu „Haben oder Sein“ nachzudenken, ebenso wie ĂĽber Individualität und Solidarität. Welches Verhältnis zu Gott und zu den Mitmenschen ist damit impliziert, dass wir Gott „unseren Vater“ nennen?
Die Kollekte dieser Sternstunde ist bestimmt für die Gießener Tafel.
Textbeiträge:
Treiser Mitarbeiter und die beiden Treiser Pfarrer Astrid Prinz und Andreas Lenz
Deko-Team:
Edeltraud Kraus
Natalie Kretschmer-Coombes
Gerlinde Briemle
Catering-Team:
Evi Klein
Andrea Jung
Claudia Binsch
Anni Hillgärnter
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