Am 30. Oktober 2010 findet die nächste Sternstunde in der Treiser Kirche statt. Thema ist “Das Leben ist kein Ponyhof”.

Dieser Slogan, den man auf Uni-Toiletten lesen kann, beschreibt die ersten Erfahrungen mit dem „Ernst des Lebens“. Aber ist das Leben der Erwachsenen wirklich so ernst und die Kindheit ein Ponyhof? Ganz bestimmt nicht. In jedem Lebensabschnitt können wir  Erfahrungen machen, die uns hart aus der Routine aufschrecken lassen und uns in ernste Krisen führen. Aber bei allem Schmerz eröffnen uns Krisen auch immer die Chance, tiefer zu sehen und Wichtiges und Unwichtiges in unserem Leben neu zu unterscheiden. Freundschaften können zerbrechen, aber auch unglaublich intensiviert werden, und wir können
ein ganz anderes Gespür dafür entwickeln, was uns wirklich trägt.

Die Kollekte geht zur Hälfte an die Künstlerinitiative von Matthias Biedenkopf in einer Halle der ehemaligen Gail`schen Tonwerke und zur anderen Hälfte an „Die Brücke“, die Obdachlosenunterkunft der Kirche in Gießen in der Ludwigstraße.

Der Künstler Matthias Biedenkopf, der in der Obdachlosen-Unterkunft „Die Brücke“ ehrenamtlich mitarbeitet, wird die drei Exponate „Vaterkuss“, „Das innere Ich“ und „Über den Tellerrand“ vorstellen und über Grenzerfahrungen seines Lebens berichten.

Musik: Sternstunden-Jugendband mit Jolien Könitz, Inga Jung, Isabel Heyer (voc.), Mischa Jung (voc., git., bass), Karim Dietrich, Manita Pohlner, Artur Schulz (git., bass), Daniela Werner (pno.), Christian Volk, Dennis Wießner & Niklas Gans (drums).
Predigen wird in dieser Sternstunde Pfarrer Wolfgang Heger aus Rödgen.
Lesungen: Isabel und Erwin Heyer
Liturgie: Sabine Kühn und Andreas Lenz
Künstlerische Gestaltung:  Edeltraud Kraus
Beleuchtung: Thilo Schneider, Jannik Weimar und Dennis Wießner.

Im Anschluss an die Sternstunde laden die Eltern der Jugendband zum Wein und Imbiss ins evangelische Gemeindehaus ein.